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Das Tauchen hat schon seit ca. 4500 v.Chr. eine wichtige Bedeutung für den Menschen. Damals wurden Schwämme, Perlen und Korallen unter Wasser geerntet. In der Antike sollten Taucher bereits als Waffe im Einsatz gegen feindliche Schiffe Erfolg bringen. Doch die ersten Helmtauchgeräte wurden erst im 18.Jahrhundert und die ersten Schwimmtauchgeräte erst im 20. Jahrhundert verwendet. Das Tauchen, so wie wir es kennen, wurde in den 50er Jahren erstmals ausgeübt und entwickelte sich dabei vom Freitauchen zum Gerätetauchen. Dabei entstand das Sport – oder auch Hobbytauchen, bei dem verschiedene Arten unterschieden werden.
Das Apnoetauchen ist eine Art des Sporttauchens die mit angehaltenem Atem und ohne zusätzliche Atemluftversorgung ausgeführt wird. Der Taucher verzichtet dabei bis auf Maske, Flossen und Anzug auf sämtliche Ausrüstung.
Beim Gerätetauchen wird mit einer speziellen Tauchausrüstung getaucht, um gegen mögliche Schwierigkeiten der Umgebung gewappnet zu sein. Ein Druckluftgerät oder Rebreather sorgt währenddessen für die Versorgung mit Luft. Weitere Ausrüstungsgegenstände sind die ABC-Ausrüstung, Bleigewichte, Tarierjacket und Taucheranzug.
Die Grenzen vom Gerätetauchen verschwimmen mit denen zum technischen Tauchen. Beim technischen Tauchen, auch Tec-Diving genannt, wird Taucherausrüstung verwendet, deren Niveau weit über das der üblichen Sportausrüstung hinausgeht. Der technische Taucher kann viel tiefer tauchen, als der Gerätetaucher. Dies erreicht er durch spezielle Atemgasgemische beziehungsweise mehreren verschiedenen Atemgasen. Das technische Tauchen bedarf, auf Grund seines hohen Anspruchs an den Taucher, einer speziellen Ausbildung.
Weiterhin gibt es verschiedene Formen, wie das Eistauchen, das Höhlentauchen, die Unterwasserfotografie oder – videografie und das Wracktauchen,
Die Vorteile des Tauchens sind, dass die Welt der Meere und Seen selbstständig erkundet und genossen werden kann. Außerdem ist man schwerelos und fühlt sich frei und ungebunden. Desweiteren können durchaus auch Menschen mit Handicap das Tauchen genießen. Vor allem körperlich beeinträchtigte Personen können durch Tauchen therapiert werden.
Natürlich kann man sein Hobby auch zum Beruf machen und sich zum Berufstaucher ausbilden lassen. Dazu zählen Bauarbeiten und Instandhaltungsarbeiten von Wasserbauwerken und Überprüfungsarbeiten an Bauwerken, Schiffen, Wracks und ähnlichem. Außerdem werden Berufstaucher für Bergungsarbeiten, Rettungsarbeiten und Aufgaben bei der Polizei und der Landesverteidigung eingesetzt.

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